Fred Fay
born 7. July 1901
passed away on 1. June 1987

Art style

Fred Fay ist ein Maler der Zwischenkriegszeit und inspiriert durch diverse Richtungen europäischer Malstile in jener Zeit. So finden sich Elemente des Kubismus wie die des Futurismus, die prägend für die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts waren, ebenso wie die Verwendung von geometrischen Formen und Linien, die Fays landschaftlich-architektonische Kompositionen im Stil eines neoklassizistischen Realismus von seinen zahlreichen Reisen charakterisieren.

About

Schon früh wird Fred Fay von seinem Vater, einem Restaurator von Gemälden, geprägt und lernt Grundlagen zu Maltechniken und Bildgründen. Nach einem Studium der Kunst in Genf geht er 1922 an die Kunstakademie in Florenz und ein Jahr später nach Berlin und Stuttgart. Regelmässig hält er sich im Wallis auf, beginnt ab 1926 dort sein künstlerisches Schaffen, das er zunehmend in jenem Kanton vertieft. 1949 gründet Fay die bedeutende L`Ecole cantonale des Beaux-arts du Valais (Walliser Schule für Gestaltung mit erstem Standort in Saxon), die er selber leitet. Nicht nur aus dem Wallis, sondern aus ganz Europa, u.a. aus Belgien und England kommen die Studierenden und werden von international bekannten und dort lehrenden Künstlern wie Oskar Kokoschka, Alberto Sartoris oder von Gastdozenten wie Fernand Léger unterrichtet. Parallel dazu unternimmt Fay Reisen nach Griechenland, Spanien und in zahlreiche Mittelmeerstädte. Seit den späten 1950er Jahren ist er Ehrenpräsident der Kommission zur Verleihung von Kunstpreisen seitens der Accademia Carrara in Bergamo. Zu seinem 70. Geburtstag 1971 widmet ihm das Musée de la Majorie der Walliser Hauptstadt Sion eine imposante Einzelausstellung.

Portfolio

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